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Die Staatsaffäre, welche unser Maulwurf im engsten Kreise des Diktators, an uns weiterleitete, ist publik! In der Tageszeitung "Gazeta" lasen wir, dass Petrow verhaftet wurde und mit sofortiger Wirkung des Amtes enthoben wurde. Unsere Aufgabe ist somit erfüllt und wir machen uns an den Abbau des Lagers, um in unser Heimquartier zurückzuziehen und neue Pläne zu schmieden, um den Armen zu helfen. Die Gerechtigkeit hat gesiegt!

Unser Boss ist zurück, doch das Problem ist stets ungelöst. Sergeji ist nach wie vor ein gesuchter Mann und die Unschuld ist noch nicht bewiesen. Als wir ihm von unserem Verdacht, dem Diktator als Auftragsmörder, erzählen, erinnert er sich an ein ehemaliges Bandenmitglied. Dieses arbeitet nun als Maulwurf im engsten Kreis des Diktators. Im Gespräch erzählt er uns von Tonaufnahmen, die er im Dorf versteckt hat, um nicht zur Zielscheibe zu werden

Wir haben uns erfolgreich ins Gefängnis eingeschleust, jedoch stellte sich der Ausbruch als um einiges schwieriger dar als gedacht. Die GefängniswärterInnen sind aufmerksamer denn je, weshalb wir die Bestechung derer als einzige realistische Lösung sehen. Auf Dimitris Anweisung haben wir ein Drogenimperium aufgebaut, um uns und Sergeji mit dem Erlös die Freiheit zu erkaufen. Bei Nacht und Nebel ist uns der brenzlige Ausbruch gelungen.

Nun ist es allen Gruppen gelungen, ins Gefängnis einzubrechen. Der Morgensport förderte die Bewegung und Disziplin der Gefängnisinsassen, während am Nachmittag der Schwerpunkt auf soziale Fähigkeiten gelegt wurde. Durch verschiedene Übungen wurde der Zusammenhalt sowie das Vertrauen gestärkt. Am Abend wurde ausgetauscht, welche Gruppe wie eingebrochen ist. Ist wohl einer der Wege ins Gefängnis auch geeignet für den Ausbruch?

Während sich ein Teil der «Prosto Bandity» noch immer auf dem Weg befindet, ist es den anderen bereits gelungen, ins Gefängnis Gulag einzubrechen. Ab jetzt tragen wir Häftlingsnummern auf dem Arm, damit niemand Verdacht schöpft und wir uns unbemerkt umschauen können. Wird es uns gelingen, unseren Bandenboss Sergeij auf uns aufmerksam zu machen, ohne dass es die GefängniswärterInnen merken?

Die eine Hälfte der Prosto Bandity sind bereits Richtung Gefängnis Gulag losgezogen, während sich die andere Hälfte genaustens mit einer Simulation auf den Einbruch und die Befreiung von Sergeij aus dem Gefängnis vorbereitet hat. Am nächsten Tag macht sich nun auch der restliche Teil der Prosto Bandity auf den Weg – mit Matte, Schlafsack und russischem Pelzmantel.

Mit dem gesammelten Geld sind wir an den ersten heissen Hinweis gekommen: Der Diktator hatte Angst um seine Position und hat deshalb jemanden des Mordes an seinem Sicherheitschef beauftragt. Da uns eine Anklage des Diktators als chancenlos erscheint, musste ein neuer Plan her, um die Unschuld des Bandenbosses Sergej zu beweisen. So haben wir beschlossen, ihn eigenhändig zu befreien und begeben uns nun in Gruppen auf den Weg zum Gefängnis Gulag.

Zu unserem grossen Entsetzen stellten wir am Morgen fest, dass die Sekretärin entflohen ist. Einige Bandenmitglieder machten sich direkt auf die Suche nach ihr, während die Daheimgebliebenen alles daran setzten, ihre Kräfte und Detektivinstinkte zu stärken. Nach erfolgreichem Auffinden der Sekretärin forderte sie fünf Millionen Rubel für das Brechen ihres Schweigens. Dieses Geld konnten wir mit der Veranstaltung einer Olympiade zusammenbringen.

Die Zeugenaussagen des Bäckerpaares haben uns dem Täter leider nicht näher gebracht, jedoch haben wir eine neue Spur. Gemäss dem Ladenbesitzer ist eine Frau am Tatort herumgestrichen, welche sich als Sekretärin des Diktators herausstellte. Nachdem wir sie entführt haben, sie jedoch nicht mit uns sprechen wollte, versuchten wir ihr kaltes Herz mit einem «Herzblatt» zu erwärmen und verschoben die Befragung auf den nächsten Tag.

Die heutige Tageszeitung «Gazeta» bestätigte den Verdacht auf Sergej am Mord des Sicherheitschefs und berichtete vom Tatort. Nach einigen Abklärungen konnten wir zwei Bäcker als Zeugen ausfindig machen, welche jedoch nicht ohne Gegenleistung mit der Sprache herausrücken wollten. Da die Bäckerei zurzeit in Schwierigkeiten steckt, forderten sie von uns die Beschaffung der Geheimzutaten für ihre Spezialität «Yablochnyy Ramisutzki», was uns erfolgreich gelang.

Nach einer energiezerrenden Reise durch das kalte Sibirien, sind wir, die Prosto Bandity, endlich am Ort des Geschehens angekommen. Unser Geheimversteck haben wir in der Nähe des berüchtigten Gefängnis Gulag aufschlagen, in welchem unser Boss Sergej festsitzt. Am Abend erreicht uns ein unerwarteter Anruf von ihm, dass er wegen Mordes am russischen Sicherheitschef angeklagt wird. Nun setzen wir alles daran, seine Unschuld zu beweisen.